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Samstag 09.07.2016 - Das Wetter könnte nicht besser sein  – fast wie bestellt – im Sommer 2016 gar nicht so einfach.

Eine Gruppe von 28 radlbegeisterten MoosQuitos trifft sich am Sportheim, um gemeinsam pünktlich um 11:30 Uhr  bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen  zur 45 km Radltour zu starten. Die Leitwölfe Siegi Zieglmeier und Angie Faul geben kurze Instruktionen und stellen uns eine Picknickpause nach 30 gefahrenen Kilometern in Aussicht.

Wir queren die B13 und radeln entlang der idyllischen Moosach Richtung Neufahrner Mühlseen.  Durch wunderschöne ebene Landschaft kommen wir in flottem Tempo voran. Allerdings ist es durch die Trockenheit sehr staubig, so dass man sich in den hinteren Reihen lieber einen größeren Abstand zum Vordermann gibt. Auf Höhe der Mühlseen zweigen wir dann ab  ins Freisinger Moos. Über schattige Straßen, vorbei an zahlreichen Fischgewässern und Bachläufen steuern wir als nächste Etappe Haxthausen an. Damit ist jetzt endgültig Schluss mit relaxtem Treten durch Flachland – jetzt wird’s hügelig und besonders am langen Anstieg in Haxthausen sind die drei E-Bike-Fahrer klar im Vorteil. Für die sportliche Truppe bedeuten aber die mehrfachen Anstiege keine Probleme und die Wartezeiten oben am Berg sind nur kurz – verschnaufen, ratschen, trinken, Aussicht genießen.....

Volle Konzentration erfordern dann einige Abfahrten, erst eine kurze über einen steinigen Feldweg und dann eine sehr lange durch den Wald. Jetzt schlägt die Stunde der Mountainbiker. Irgendwo dazwischen in unwegsamem Gelände kommt uns ein Auto entgegen.  Der freundlich grüßende Fahrer entpuppt sich als Angie´s Mann Reiner. Nach dem letzten Anstieg in Kranzberg heißt es für einige wieder „Verschnauf-Pause“ und für die unerschrockenen ein zusätzlicher Aufstieg zum Pantaleonsberg mit herrlichem Ausblick auf´s Ampertal.

Reiner ist zwischenzeitlich mit Auto auch angekommen und beschwert sich, dass ihn seine eigene Frau im Wald nicht erkannt hat, sondern lediglich zurief „Achtung, da kommt eine Gruppe“.

Weiter geht’s bergab durch Kranzberg, an der Amper entlang zum Kranzberger See. Endlich, der Seewirt ist am Ufer gegenüber. Das ist sicher unser geplanter Pausenstopp. Aber – die Leitwölfe radeln einfach weiter Richtung Thurnsberg.

Da kommen uns zur Abwechslung drei knatternde Oldtimer-Motorräder entgegen. Es sind keine anderen als Klaus, Pez und Franz. Alle zusammen biegen wir dann, nach einem erneuten leichten Anstieg, in das Grundstück von Familie Faul ein. Denn dort, nach 30 km Fahrstrecke, erwartet uns eine längere Pause mit Brotzeit.

Hier werden wir auch herzlichst von Heidi und Brigitte empfangen, die als Serviceunterstützung für Reiner Faul und Sohn Sebastian angereist sind (aber alle Köstlichkeiten schon von den beiden Männern fertig angerichtet vorfanden). Es stehen schön gedeckte Tische und Stühle unter schattigen Sonnenschirmen bereit, gekühlte Getränke und ein abwechslungsreiches Buffet, von Salami, Schinken, Tomaten, Oliven und Obatztn bis hin zum Obstsalat – alles da. Die Radltruppe genießt diese Schlemmerpause. Ein herzliches Danke noch einmal an das Orga-Team.

Dann geht´s auf zur letzten Etappe, wunderschön am Amperkanal entlang, durch die Amperauen nach Fahrenzhausen und von dort nach Haimhausen mit Ziel – Eiscafe Cellino. Inzwischen ist es ganz schön heiß geworden, so kommt die Pause und das erfrischende Eis gerade recht, um  auch die letzte Steigung Richtung Inhausen noch bewältigen zu können, bevor es dann am Sportheim nach 4,5 Std. ins Ziel geht. Die Organisatoren loben die Truppe für die disziplinierte Fahrt ohne Zwischen- oder Ausfälle und die Radler bedanken sich für diese wunderschön zusammengestellte Tour, bei der so mancher seine Heimat aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen durfte.

 

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