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Am 30. November war es wieder so weit. Der Saal im Sportheim des Inhauser Moos war von eifrigen Händen liebevoll geschmückt worden. Die Tische wurden zurechtgerückt und festlich dekoriert. Die ersten Gäste trafen ein. Es war der Abend der Nikolausfeier, der mit dem Abschlussball des Einsteigerkurses verbunden war. Immer mehr Gäste strömten in den Saal, so dass sogar nochmals Tische uns Stühle in Windeseile herbeigeschafft werden mussten.

Dann ging es los:

Die Kindertheatergruppe des Inhauser Mooses bezauberte als Erstes mit verschiedenen Darbietungen. Man merkte den Kindern den Eifer und die Begeisterung an, mit der sie ihre Stücke vortrugen. Das Publikum war gebannt und während der Aufführung mucksmäuschenstill. Am Schluss ernteten die Akteure einen tosenden Applaus, den sie sich wahrlich verdient haben.

Als Nächstes wurde das Publikum mit einem Stück überrascht, das sehr an eine aus dem Radio bekannte „Chaosfamilie" erinnerte. Die Schauspieler, die alle aus den Reihen des Vereines kamen, schlüpften perfekt in die ihnen aufgetragenen Rollen. Auch die Lacher im Publikum blieben somit nicht aus. In dem Stück sollte der Vater des Hauses den Nikolaus bestellen, gab aber vor, dies vergessen zu haben und nun wurde von der ganzen Familie im Internet nach einem Nikolaus gesucht. Vier verschiedene Nikoläuse erschienen nacheinander auf der Bühne aber keiner war der Richtige. Der Erste verriet durch seine blumige Sprache und den passenden Gesten, dass er lieber auf dem Christopher Street Day Party feiern würde. Als zweites erschien Nicola, eine „Nikoläusin", die einen etwas zweifelhaften Ruf hatte. Der dritte Nikolaus hieß wohl „Väterchen Frost", sprach mehr dem Wodka zu und war somit auch nicht der Richtige. Genauso wie der Vierte, mit Namen Gonzo, der schien ein Gauner zu sein und handelte mit allen möglichen Dingen.

Als es aber dann an der Tür klopfte, fiel dem Vater alias Siegi Standfuß ein, dass er doch einen Nikolaus bestellt hatte. Die Tür wurde geöffnet und herein kam nun der „richtige" Nikolaus, der einen Sack voll Geschenke für die engagierten Trainer des Vereins dabei hatte. Glücklicherweise kam der Heilige Nikolaus und nicht der Krampus, sonst hätte vielleicht der Wirt ängstlich auf die Rute geschielt. Nach dem obligatorischen Foto stand auch schon die Band auf der Bühne bereit. Klaus und seine Band „Ela and the lonesome boys" heizten uns bis Mitternacht mächtig ein. Wohl keiner der Moosquitos konnte da noch auf seinem Stuhl sitzen bleiben und so wurde auch noch in den Gängen getanzt.

Auch die ehemaligen Einsteiger kamen dabei nicht zu kurz. Sie durften sich bei einem Spiel, bei dem man natürlich auch das Tanzbein schwingen musste, behaupten. Wie selbstverständlich übernahm Alf professionell, wie immer, die musikalische „Untermalung" in den Bandpausen und so wurde einfach durchgetanzt, bis es Zeit zum Aufräumen war.

Am Schluss bleibt eigentlich nur zu sagen: „Es war mal wieder ein gelungenes Fest."

 

Bericht von Petra Mertl

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